Erlöserkirche Herrsching

Hineingebaut in das Herrschinger Ortsbild, gerahmt durch die ländliche Idylle von Kienbach und Ammersee, strahlt die Erlöserkirche mit ihrem Turm zwischen dem alten Baumbestand hervor. Ein im guten Sinne konservativer Kirchenbau, der durch die weiße schmucklose Fassade klassisch wirkt, freundlich und einladend. Geplant wurde der Kirchenbau mit Gemeindezentrum von dem weit über Herrsching hinaus bekannten Architekten Dr. Roderich Frick.  Am 28. Oktober 1956 konnte die Erlöserkirche festlich eingeweiht werden.

Erlöserkirche
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In der Kirche ist Symmetrie vermieden. Die zwei Bogen laufen nicht parallel, sondern der des Kirchenschiffes und des Altarraumes sind verschoben. Große Fenster machen die Kirche hell und freundlich. Das Herztück der Kirche bilden Taufstein, Altar und Kanzel. Der Taufstein, in die Mitte der Kirche und vor den Altarraum gesetzt, ist aus Rotmarmor vom Tegernsee und mit einem gegossenen Bronzedeckel versehen. Der Altar ist aus Theresiensteiner Marmor und hat weiße Streifen, die ihn abwechslungsreich gestalten. Das heutige Altarkreuz des Bildhauers Bernhard Bleeker (1881-1968) zog erst lange nach seinem Tod in die Kirche ein. Erst acht Jahre später wurde mit dem Bau des Kirchturmes begonnen, der im Sommer 1965 feierlich eingeweiht wurde. Der Turm beherbergt vier Glocken, die nach den Evangelisten benannte wurden. Alle vier Glocken läuten unmittelbar vor den Gottesdiensten und an Samstagen um 14.00 Uhr.

 

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